Bei einem Rundholzbau-Lehrgang in Bad Segeberg infizierten wir uns 1995 mit dem "Blockhausvirus".
Im nächsten Jahr entstand auf abenteuerliche Weise unsere Hütte.
Vorgefertigt hinterm Wohnhaus, suchten wir einen geeigneten Standort.
1999 wurde dieser in unserem Wald gefunden. Nach einer Woche Abbau und zwei Wochen Wiederaufbau
stand das "forstliche Funktionsgebäude" an einer Weggabelung des jetzigen Mordstein- und Waldhüttenweges .
Eigentlich wollten wir dort Material für die Waldbewirtschaftung und Heu für unsere Rinder einlagern. Aber dazu kam es nicht. Die Waldbesucher waren der Meinung: das muss für die Allgemeinheit nutzbar werden, das ist viel zu schade als Waldscheune.
Die Idee, forstliche Wanderungen mit der Hütte als Ziel anzubieten, war die Geburtsstunde für das neue Nutzungskonzept.
Als 2001 Beate Werner mit der Sendung des MDR "Unterwegs in Sachsen" den Sauensaeger und die Hütte besuchte, stellten wir unser neues Konzept erstmalig der Öffentlichkeit vor.
Die Sendung wurde der Beginn zweier Wege. Dem Erfolgsweg und dem Genehmigungsweg. Nach erfolgreichem Abschluss eines Vorhaben- und Erschließungsplanes stand nach "nur" drei Jahren dem zielgerichteten Ausbau zum Walderlebniszentrum nichts mehr im Wege.